German Translations

Rachel Corrie, 10 Jahre, aufgenommen in ihrer Schule während einer Pressekonferenz der fünften Klasse zum Thema Welthunger

Ich bin hier für andere Kinder.
Ich bin hier, weil ich mir Sorgen mache.
Ich bin hier, weil Kinder überall leiden und jeden Tag vierzigtausend Menschen an Hunger sterben.
Ich bin hier, weil die meisten davon Kinder sind.
Wir müssen verstehen, dass die Armen überall um uns herum sind und dass wir sie ignorieren.
Wir müssen verstehen, dass diese Todesfälle vermeidbar sind.
Wir müssen verstehen, dass Leute in Ländern der dritten Welt wie wir denken und sich Sorgen machen und wie wir lächeln und weinen.
Wir müssen verstehen, dass sie unsere Träume träumen und wir ihre träumen.
Wir müssen verstehen, dass sie wir sind. Wir sind sie.
Mein Traum ist bis zum Jahr 2000 Hunger auszurotten. Mein Traum ist den Armen eine Chance zu geben.
Mein Traum ist die 40000 Menschen zu retten, die jeden Tag verhungern.
Mein Traum kann und wird wahr werden, wenn wir alle in die Zukunft blicken und das scheinende Licht sehen.
Wenn wir Hunger ignorieren wird dieses Licht ausgehen.
Wenn wir alle zusammen helfen und arbeiten, wird es wachsen und frei leuchten mit dem Potential von morgen.

Olympia Verlassen

Wir wurden alle geboren und eines Tages werden wir sterben. Wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grad alleine.

Was wäre wenn unser Alleinsein keine Tragödie ist? Was wäre wenn unser Alleinsein uns gewährt die Wahrheit ohne Angst aus zu sprechen? Was wäre wenn unser Alleinsein uns gewährt, auf Abenteuer zu gehen – die Welt als dynamische Anwesenheit – als veränderbare, interaktive Sache zu erleben?

Wenn ich in Bosnien oder Ruanda leben würde, oder wer weiß wo sonst, wäre unnötiger Tod kein fremdes Symbol für mich , es wäre keine Metapher, es wäre Realität.

Ich habe kein Recht zu dieser Metapher. Aber ich gebrauche es, um mich zu trösten. Um einem Bruchteil Bedeutung für etwas solch Enormes und Unnötiges zu geben.

Diese Realisation. Diese Realisation, die ich in meinem Leben in dieser Welt leben werde, in der ich Privilegien habe.

Ich kann nicht kochendes Wasser in Russland kühlen. Ich kann nicht Picasso sein. Ich kann nicht Jesus sein. Ich kann diesen Planeten nicht alleine retten.

Ich kann Geschirr spülen.